Unternehmensnachfolge im unternehmerischen Mittelstand Unternehmenskauf + -verkauf, Unternehmensbeteiligungen im unternehmerischen Mittelstand Existenzgründung im unternehmerischen Mittelstand Unternehmensbewertung und Wertgutachten im unternehmerischen Mittelstand unsere Zielgruppen sind ausschließlich: vom Inhaber geführte Unternehmen mit ca. 1.5 - 25.0 Mio. € Umsatz die ihre Firma verkaufen wollen vom Inhaber geführte Unternehmen (dito) die Firmenanteile verkaufen oder übertragen wollen mittelständische Unternehmer und Großunternehmen die ihre Firma durch einen Unternehmenszukauf erweitern möchten berufsqualifizierte und kapitalstarke Existenzgründer ab 500.000 € Eigenkapital
Unternehmenstransfers im Mittelstand (Marktübersicht) Pro Jahr und in den kommenden ca. 10 Jahren werden in Deutschland ca. 50.000 bestehende mittelständische Unternehmen von den Inhabern zum Kauf oder Beteiligung angeboten. Diese Zahl bezieht sich nur auf solche Unternehmen, die eine ausreichende wirtschaftliche Basis zur Fortführung bieten. Nach der im April 2010 veröffentlichten Studie des IfM-Bonn liegt die Grenze bei einem nachhaltigen Unternehmerertrag von ca. 50.000 € pro Jahr, damit ein Unternehmen als "übergabefähig" einzustufen ist. Unternehmen, die weniger als ca. 50.000 € Unternehmerertrag pro Jahr erwirtschaften, werden damit als nicht wirtschaftlich fortführungsfähig eingeschätzt
Ca. 50% hier von sind typische "Alterstransfers mit Inhaber ist über 55 Jahre alt", d.h. der Inhaber muss aus Gründen seines Lebensalter einen Nachfolger für die Firma finden, der das Unternehmen übernimmt und weiterführt
Ca. 50% hier von sind nicht primär "altersbedingt", d.h. die Firmen kommen aus Gründen der Gesundheit, Änderungen der Lebensumstände und der Lebensperspektiven und sonstigen, sehr individuellen Gründen der Inhaber, zum Verkauf
Im Durchschnitt finden beide Verkäufergruppen nur noch zu ca. 45% einen Nachfolger in Ihrer Familie und dem Familienumfeld, der das Unternehmen übernimmt und weiterführt. Oft sind keine Kinder, Enkel oder Verwandte vorhanden oder diese haben andere Lebens- und Arbeitsperspektiven entwickelt oder diese verfügen nicht über unternehmerische Fähigkeiten
Ca. 10% aller mittelständischen Unternehmen müssen schließen, wenn der Inhaber sich entschließt oder gezwungen ist, den aktiven Geschäftsbetrieb "altersbedingt" einzustellen, weil kein Nachfolger gefunden werden kann
Die möglichen Nachfolger Externe Übernehmer und/oder Käufer für mittelständische Unternehmen können sein: - Existenzgründer, die über umfängliche Lebens- und Berufserfahrung aus einer angestellten Tätigkeit verfügen, den festen Willen haben zukünftig als "selbstständiger Unternehmer" leben und arbeiten zu wollen und über das erforderliche Eigenkapital verfügen um das Unternehmen kaufen und fortführen zu können. Existenzgründer können sowohl bereits im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiter ( MBO - Management buy out) oder externe Personen (MBI - Management buy in) sein
- Bereits bestehende mittelständische Unternehmen und Unternehmer, die durch einen Zukauf ihre bestehende unternehmerische Basis ausbauen wollen
Professionelle Kapitalanleger und Beteiligungsgesellschaften etc. sind nur sehr selten am Kauf von mittelständischen Unternehmen interessiert, da deren Beteiligungshorizot meist erst bei Kaufpreisen ab 10 - 25 Mio. € beginnt, d.h. diese für 99% aller mittelständischen Unternehmensverkäufer keine Alternative darstellen. Gleiches gilt für ausländische Käufer, die ebenfalls vergleichbare Beteiligungshorizote haben.
Für Unternehmen deren "realistisch berechnete" Verkaufspreise über 1.5 - 2.0 Mio. € liegen, sind die Chancen einer Übernahme durch einen Existenzgründer (als MBI oder MBO) nur sehr gering. Die sehr große Mehrheit der Existenzgründer verfügt nur über eine geringe Eigenkapitalbasis und kann daher einen Unternehmenskauf rein finanziell nicht darstellen, selbst wenn die berufsfachlichen Qualifikationen beim Existenzgründer vorhanden sind. In diesen Fällen bleibt fast ausschließlich der Verkauf an ein bereits bestehendes mittelständisches oder größeres Unternehmen
Das Matching von berufsfachlich und finanziell gut qualifizierten und kaufbereiten Nachfolgern mit gut positionierten und verkaufsbereiten Unternehmern ist unverändert eine der sensibelsten und zeitaufwendigsten Schritte bei jedem Unternehmensverkauf. Die Vertraulichkeit des Verkäufers muss einerseits strikt gewahrt werden, andererseits muss das Angebot aber auch einem definierten und qualifizieren Käuferkreis bekannt sein. Ohne Käufer ist das beste Angebot sinnlos. Ohne "qualifizierte" Käufer ebenfalls. Hier hilft nur vertrauliche und zielgerichtete Ansprache einer vorher klar definierten Zielgruppe mit harten Daten und Fakten, die aber anonym aufbereitet sind
Die Relevanz und Bedeutung der Unternehmensnachfolge Unternehmensübergaben im Mittelstand sind volkswirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch ein Problemfeld, da im Mittelstand ca. 70% aller Arbeitsplätze in Deutschland angesiedelt sind. Mit jedem mittelständischen Unternehmen, das keinen Nachfolger findet, verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage im Lande
Die wenigsten Unternehmer, insbesondere die Generation über 55 Jahren, bei denen Übergabezeitpunkt des Unternehmens bereits perspektivisch absehbar ist, beschäftigen sich aktiv mit diesem Problem, auch wenn bereits unzweifelhaft ist, dass es familienintern keinen Nachfolger geben wird
Wenige Existenzgründer und damit potentielle Firmenübernehmer beschäftigen sich proaktiv mit der hohen Komplexität und der langen Zeitdauer eines Unternehmenskaufes, insbesondere der unabänderlichen Tatsache das dies fast immer ausreichendes Eigenkapital erfordert und das die " Selbstständigkeit als Unternehmer" von "selbst" und "ständig" herrührt, sowie das es keine Garantien für erfolgreiches Unternehmertum gibt
Die Erfolgschancen der Unternehmensnachfolge Da über 95% aller mittelständischen Unternehmer noch nie in ihrem Leben eine Firma, insbesondere nicht "die eigene Firma" verkauft haben, fehlt somit fast immer das persönliche Know-how dieses Thema methodisch und mediatorisch sach- und zielgerecht alleine anzugehen und umzusetzen. Neben dem zeitlichen Aufwand von ca. 60 - 90 Arbeitstagen binnen 6 - 18 Monaten (als typischer Zeitkanal eines erfolgreichen Unternehmensverkaufs), sind eine ganze Reihe von steuerlichen, gesellschaftsrechtlichen, vertragsrechtlichen, betriebswirtschaftlichen, methodischen und psychologischen "Klippen" zu umschiffen, bis der Vertrag mit dem Nachfolger bzw. Käufer erfolgreich abgeschlossen werden kann
Neben der Beratung zu "fachspezifischen Themen" durch Steuer- und Rechtsberater, sind hierbei M&A-Berater (wie M+A Rüegg Mittelstandsberatung GmbH) wichtige Begleiter, da diese über langjährige Erfahrung im Verkauf- und Kauf von mittelständischen Unternehmen verfügen
Ohne sorgfältige Planung, ohne methodisch sachgerechter Vorbereitung und ohne rechtzeitige und umfassende Einbindung von "qualifizierten Beratern" sind heute Unternehmensverkäufe nur selten erfolgreich. Die Erfolgsquote mit sachgerechter Planung, Vorbereitung, Beratung liegt dagegen bei über 90% aller grundsätzlich verkaufsfähigen Firmen
Unternehmensnachfolge in Deutschland (Teil 2) Unternehmensnachfolge in Deutschland (Teil 3) Unternehmensnachfolge in Deutschland (Teil 4) Unternehmensnachfolge in Deutschland (Teil 5)
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