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Unternehmensnachfolge im unternehmerischen Mittelstand Unternehmenskauf + -verkauf, Unternehmensbeteiligungen im unternehmerischen Mittelstand Existenzgründung im unternehmerischen Mittelstand Unternehmensbewertung und Wertgutachten im unternehmerischen Mittelstand unsere Zielgruppen sind ausschließlich: vom Inhaber geführte Unternehmen mit ca. 1.5 - 25.0 Mio. € Umsatz die ihre Firma verkaufen wollen vom Inhaber geführte Unternehmen (dito) die Firmenanteile verkaufen oder übertragen wollen mittelständische Unternehmer und Großunternehmen die ihre Firma durch einen Unternehmenszukauf erweitern möchten berufsqualifizierte und kapitalstarke Existenzgründer ab 500.000 € Eigenkapital
Was ist das Unternehmen wert oder was ist ein marktüblicher Verkaufs- oder Kauf-Preis ? Jeder Versuch seitens des Verkäufers oder des Käufers einen Unternehmenspreis „aus dem Bauch“ heraus zugestalten, geht fast immer daneben, d.h. „emotionale Preise“ ohne klare Unternehmensbewertung liegen fast immer weit über bzw. unter dem realistischen Marktpreis.
Es gibt ca. 5 verschiedene Standardverfahren um einen Unternehmenswert zu ermitteln, jedes Verfahren kommt meist zu anderen, oft sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Die Unterschiede liegen in den verschiedenen Berechnungsmodellen, Wertansätzen und Zeiträumen, die der Preisermittlung zu Grunde gelegt werden.
Weiterhin eine gründliche Sichtung aller Chancen und Risiken die auf die Preisfindung einen Einfluss haben oder haben könnten. Dies gilt nicht nur für die „harten“ Unternehmenszahlen, sondern auch für die „weichen“ Faktoren, d.h. Markt– und Produktposition, Kunden- und Lieferanten-Abhängigkeiten, Abhängigkeit vom Inhaber selbst, Führungs– und Mitarbeiterstruktur und –kultur, Synergien zum Erwerber, Transparenz der Geschäftsprozesse, generelle Zukunftsfähigkeit usw.
Die vorliegenden Betriebsgewinne aus den Bilanzen und BWA, einer zum Verkauf stehenden Firma, alleine sind keine ausreichende Basis für eine Unternehmensbewertung. Diese sind oft aus rein steuerlichen Motiven so gestaltet, das möglichst wenig Betriebsgewinne "versteuert" werden müssen. Andererseit können auch Firmen mit heutig guten Betriebsgewinnen für die Zukunft anders zu bewerten sein, wenn z.B. ein Investitionsstau oder einmalige Sondergeschäfte vorliegen. Auch die steuerliche Situation der Firmen (Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft) muss ertragstechnisch berücksichtigtig werden (z.B. Unternehmergehälter usw.)
Dem Substanzwert, d.h. alle materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen der Firma, abzüglich aller Verbindlichkeiten. Die in der Bilanz hierfür ansetzten Zahlen müssen im Einzelnen überprüft und ggf. geschäfts- und marktüblich angepasst werden
Die gewichtete Summe aus Substanzwert und Ertragswert (für jede Firma ist diese Gewichtung anders) ergibt den Gesamt-Firmenwert, jedoch mit einem klaren Schwerpunkt auf Basis des Ertragswertes. Der Substanzwert ist nur ein Hilfswert, der der bewertungstechnischen Orientierung dient
Insbesondere dem "realistisch angenommenen" zukünftigen Ertragswert einer Firma (d.h. Betriebsgewinne nach Kauf durch den Übernehmer) kommt hierbei bewertungstechnisch sehr große Bedeutung zu, da dieser Wert für die Investitionshöhe des Übernehmers von entscheidender Bedeutung ist (Ertragswertsverfahren nach IDW S1n.F.)
Unternehmensbewertungen zum "realistischen Verkaufspreis" eines Unternehmens ist anderseits keine mathematisch exakten Wissenschaften, die nur ein richtiges oder falsches Ergebnis kennt. Der richtige Preis ist daher immer eine mögliche Preisspanne von Erträgen (von - bis), die sich zukünftig mit dem Unternehmen erwirtschaften lassen. Diese zukünftigen Erträge (Zinsen) werden in ein marktübliches Verhältnis zum Kaufpreis (Investition) gesetzt (Diskontierung der Erträge)
Fazit: Gleiches gilt für die Finanzierungen des Käufers durch Banken. Wird der angestrebte Kaufpreis (gerechnet nach Tilgung und Zinsen, sowie betrieblichen und privaten Steuern, inklusive betrieblichen Investitionen) dort nicht glaubhaft belegt, bekommt der Käufer keine Finanzierung
Viele Käufer verfügen über völlig unzureichende Kenntnisse der Unternehmensfinanzierung und übersehen oft, das i.d.R. der Kaufpreis der Firma nicht das Gesamtfinanzierungsvolumen darstellt, da neben der Kaufpreis selbst, auch Kauf-Nebenkosten und ggf. die operative Umlauffinanzierung des Unternehmens (inkl. Liquiditätsspitzen) kapitalmäßig von Inhaber unterlegt sein muss
Allgemein: - Wird ein Unternehmen "zu teuer" angeboten findet sich kein Käufer und/oder keine Bank die den Käufer finanziert
Fast alle "offensichtlich zu teuren Verkaufspreisangebote" wandern sofort und später beim potentiellen Käufer mental und real in den Papierkorb Über 90% aller Unternehmenskäufer im Mittelstand (als Existenzgründer oder als selbst mittelständischer Unternehmer) müssen Teile des Kaufpreises durch Banken finanzieren. Der „Finanzierungsfähigkeit“ eines Unternehmenswertes durch die Banken kommt daher meist eine zentrale Bedeutung zu Über 80% aller Kaufinteressenten bewerben sich für Firmenübernahmen, die völlig außerhalb ihrer "finanziellen Reichweite" liegen und sind daher nicht bereit ihre real mögliche "finanziellen Reichweite" offen zulegen Es ist keine Schande oder ein Makel (als potentieller Unternehmenskäufer) nicht ausreichend Kapital für den Kauf einer oder einer bestimmten Firma zu haben Es ist aber Dummheit, (als potentieller Unternehmenskäufer) erheblichen Aufwand zu betreiben (selbst und bei Dritten), wenn bereits völlig offensichtlich die gesetzten Kapitalpositionen von Käufer und Verkäufer -also Eigenkaptial und Kaufpreis- nicht zusammen passen können
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| Zitat: Das Schlimmste in allen Dingen, das ist die Unentschlossenheit Napoleon, 15.08.1769 - 05.05.1821 - frz. Herrscher |
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 | M+A Rüegg Mittelstandsberatung GmbH | Mail: rggbieber@t-online.de |